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Mein Name ist Tina und bei meiner Arbeit als Medium und Schamanin der neuen Zeit möchte ich Euch gerne mitnehmen und teilhaben lassen an meinen Erlebnissen, meinen Impulsen und Erfahrungen.

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Wie ich zur Bonusmama wurde / Patchwork

Posted on November 30, 2021 at 12:40 AM Comments comments (0)


Um eines Vorweg zu nehmen: Ich habe diesen Artikel NICHT geschrieben.
Sandra Lachmann von wortkonfetti.de ist die Autorin dieser Zeilen, die ich so 1:1 spüre und erLebe


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Die meisten Frauen macht ihre erste Schwangerschaft zur Mutter. Bei mir war es die Beziehung zu meinem Partner. Sie machte mich zur sagenumwobenen Stiefmutter. Zur Bonusmutter, wie ich es lieber ausdrücke. In jedem Fall eben zur noch kinderlosen Frau eines Mannes, der bereits einen Sohn mit in die Beziehung brachte. Die wohl größte Herausforderung, die mein Leben bislang für mich bereithielt. Eine Herausforderung, die mich mein Leben lang begleiten wird.

 

Dass er ein Kind hat, das wusste ich vergleichweise schnell, aber ich hatte offengestanden keine Vorstellung, was das für meine Zukunft bedeuten könnte. Eine konkrete Alltagsbedeutung mit all den emotionalen Fallstricken für sämtliche Beteiligte kannte ich damals allerdings nicht.

 

Ein anderer Grund, warum ich dem Ganzen anfangs nicht die Bedeutung zumaß, die ich heute alltäglich erlebe: Ich war über beide Ohren verliebt. Viele von Euch haben sicher selbst schon einmal erlebt, dass in diesem emotional-intensiven Glückszustand jede, wirklich jede, Herausforderung machbar erscheint. Dass potentielle Probleme so weit entfernt scheinen, dass sie nicht daran hindern, den geliebten Menschen immer weiter an sich heran und die Beziehung immer stabiler werden zu lassen.

 

Nach einem Jahr zogen wir in ein gemeinsames Haus, das genügend Platz für Patchwork bietet. Ebenfalls eine richige Entscheidung, denn Patchwork braucht Raum, ganz buchstäblich.

 

Die ersten Jahre im Leben als kinderlose Frau in einer Patchworkfamilie waren Lehrjahre voller Höhen und Tiefen. Ich startete optimistisch, bemühte mich stets um gute Stimmung und gemeinsame Aktivitäten, die uns zusammenwachsen ließen. Ich wollte meinem Partner eine Stütze sein und zeigen, dass er sich meiner Solidarität und Toleranz sicher sein kann und dass ich eine gute Mutter für spätere gemeinsame Kinder sein werde. Ich wollte schlicht und ergreifend nichts tun, was man einer Stiefmutter klischeehaft nachsagt. Hohe selbstgesteckte Ansprüche an mich waren das, in gewisser Weise aber auch an alle anderen.

 

Was ich nach einiger Zeit merkte: Es ist unmöglich, meine Erfahrungen und Wünsche, wie Familie gelebt wird, mit zwei Menschen (im Hintergrund noch mehr durch die Kindsmutter/ Schwiegereltern) umzusetzen, die aus ihren Herkunftsfamilien ganz andere Strukturen und Dynamiken kennen und von denen zwei diese auch nach wie vor immer wieder ihres Alltags leben.

 

Ich hatte das mit viel Energie versucht, ohne es zu merken. Was ich merkte, war lediglich, dass ich viel säte, aber wenig erntete. Dass ich die ausgesäten Samen mit Gießkannen voller Zuversicht goss, mein Mann sich über die ersten Keimlinge, die ihre Köpfe aus dem Boden steckten, aufrichtig freute, aber immer wieder alles vertrocknete, sobald ich mich nicht um den kleinen Familiengarten kümmerte. Manchmal trampelten Kinderschuhe auch einfach über die zarten Pflanzen. Ohne bösen Willen. Traurig und wütend war ich dennoch häufig. Ich hatte einfach nicht kapiert, dass unser Familiengarten nicht neu angelegt wurde, sondern unter der Erde schon eine ganze Menge Wurzeln und Pflanzenreste aus der Vergangenheit Platz beanspruchten.

 

Irgendwann begann die Sehnsucht nach etwas anderem. Nach etwas Leichterem. Ich sehnte mich nach Privatssphäre. Nach Ordnung im Bad und in der Küche, die nicht verloren geht, sobald ein Kind geduscht oder sich ein Brot geschmiert hat. Nach einem Ende des Termin-Tetris, wenn mal wieder Urlaube zu planen waren. Nach Schwiegereltern, die mir nicht erzählten, was mein Bonuskind braucht und was nicht und was die Kindsmutter in der letzten Whatsapp geschrieben hat. Danach, dass meine Lieblingssofa-Ecke mit den schönen Kissen nicht besetzt ist und mit Krümmeln voll ist, wenn ich ins Wohnzimmer komme. Danach, beim Familienessen einfach immer frei über alles reden zu können, ohne im Hinterkopf überlegen zu müssen, welche Fallstricke sich hinter Informationen auftun können, wenn das Kind sie beiläufig in seinem anderen Zuhause erzählt und das dann wieder zurückkommt mit vielen Bewertungen und auch oft Abwertungen. Ich sehnte mich nach einer klassischen Beziehung ohne Altlasten. Und kam mir dabei schlecht vor. So schlecht... Sagte mir selbst immer wieder, dass ich es mir so ja nun mal ausgesucht habe und der richtige Mann mit Kind ja wohl immer noch besser wäre als der Falsche ohne.

 

Besser wurde es, als ich aufhörte, das aus meiner eigenen Kindheit und meiner Vorstellung von Familie mitgebrachte Saatgut immer wieder auszusäen. Endlich verstand, dass die Erde in unserem Familiengarten anders ist als in einem neu angelegten Beet. Als ich achselzuckend akzeptierte, dass meine Vision eines Familienalltags nicht umzusetzen ist. Ich investierte nicht mehr so viel Zeit und Mühe in das Miteinander, erwartete dadurch aber auch weniger. Was desillusiniert klingen mag, war eine Entlastung. Für uns alle. Das Abstreifen des Selbstverständnisses der Familienmanagerin schonte meinen Energiehaushalt und plötzlich waren die wiederkehrenden Brötchenkrümel nur noch nervig, aber kein Grund mehr, meine gesamte Lebenssituation in Frage zu stellen . Und das wiederrum stärkte meine Beziehung.

 

Auch ein gemeinsamer Kinderwunsch und der Fokus auf eine gemeinsame Zukunft / als Paar und als gemeinsame Familie und als große Patchworkfamilie änderte Vieles und brachte vieles ins Gleichgewicht,... auch, wenn es leider noch nicht so ist.

 

Ich weiß noch genau, wie in einer Familienkonferenz über mögliche Geschwister sprachen berichteten. Die Reaktion war si wohlwollend und verbunden mit einem tiefen Wunsch nach Geschwistern auf beiden Seiten. Eine Reaktion, über die ich sehr froh war, denn ich hätte eine andere sehr gut verstehen können. Wie muss es sich nämlich für Trennungs-Kinder anfühlen, wenn ihr Vater, den sie nicht jeden Tag sehen, ein weiteres Kind bekommt, das er dann jeden Tag um sich hat? Mit dem er den Alltag lebt, der ihnen selbst nicht möglich ist? Es muss schwierig auszuhalten sein, denke ich. Umso glücklicher bin ich, dass es so wohlwollend ist.

 

Denn Hand aufs Herz: Natürlich hat meine Vision einer eigenen Familie und einem eigenen, gemeinsamen Kind eine größere Bedeutung für mich als meine Beziehung zu meinem Bonuskind. Ich halte das für vollkommen normal und naturgegeben, aber kaum jemand, der Patchwork lebt, spricht das so deutlich aus.

 

Ich sehe das an allen Eltern - sie lieben Ihre Kinder so grenzenlos, wie man niemanden sonst auf der Welt jemals lieben wird – und dementsprechend wird das auch bei mir so sein.

Leibliche Eltern sind selbstlos bereit auf Zeit für sich selbst zu verzichten. Sie drücke n schneller beide Augen zu, wenn Unordnung da ist.

 

Ich kämpfe bei der schwierigen Jahresurlaubsplanung zunächst darum, dass wir zu als Paar eine gute Auszeit realisieren können. Ich beschäftige mich mit der Frage, wie mein Leben als leibliche Mutter sein wird viel intensiver als mit der Frage, in welcher fortführenden Schule mein Bonussohn gehen wird.

 

Doch glaubt nicht, dass ich mich dabei immer gut fühle. Nein, ich fühle mich sogar sooft schlecht: Wenn wir dem Bonuskind von unserem Urlaub zu Zweit berichten, aber noch nicht klar ist, ob er mit mit seinem Vater und mir in die Ferien fahren wird. Ich fühle mich schlecht, wenn meine Eltern, die sich so sehr ein leibliches Enkelkind wünschen, nicht mit der selben Herzlichkeit wie die leiblichen Großeltern meinen Bonussohn empfangen.

Ich möchte sehr wohl, dass sich alle bei uns gesehen und wohl fühlen. Merke aber gleichzeitig, dass ich meinen eigenen Wunsch in gewisser Weise bevorzuge – Nicht, weil ich dem Bonussohn gegenüber in irgendeiner Weise feindlich gesinnt bin. Ich habe ihn unglaublich lieb - Nein, es liegt in der Natur der Sache. Und trotzdem schäme ich mich manchmal dafür.

 

Und eine Sache, über die man ja am liebsten gar nicht so viel spricht, wird in Patchwork-Familien zwangsläufig auch zum notwendigen Thema: Geld. Wieviel zahlt wer für den gemeinsamen Patchwork-Urlaub? Welche Anschaffungen gehören in den Unterhalt und welche finanziert man noch darüber hinaus? Und wie regelt man als Ehepaar in einer Patchwork-Familie eigentlich das Erbe für die Kinder? Ja, ganz genau: das Erbe. Spätestens wenn man sich darüber mal Gedanken macht, wird deutlich, dass Patchwork tatsächlich niemals endet.

 

Was uns unglaublich geholfen und so vieles Verändert hat: Hilfe von Außen! Wir suchten das Gespräch mit einer Familientherapeutin, die auf Patchwork spezialisiert ist. Wir waren Teil einer Coaching Gruppe zum Thema Patchwork. Wir lasen Fachbücher und besuchten Seminare! Denn in jeder Situation, in der einem das Know-how zur Lösung fehlt, lohnt sich der Gang zum Spezialisten. Ich schneide ja auch meine Haare nicht selbst oder repariere den Motorschaden am Auto. Das können andere nämlich erheblich besser. Weil sie jeden Tag beruflich damit zu tun haben und daher Kniffe und Ratschläge kennen, die ich mir nicht mal selbst ranschaffen kann. Diese Familientherapeutin war es, die mir unmissverständlich deutlich gemacht hat, dass Patchwork niemals auch nur annähernd wie eine klassische Familie funktionieren wird – und dass das auch völlig in Orndung ist.

 

Weihnachten, Schulfeste, runde Geburtstag… Familienfeste und ähnliche Termine sind immer wieder eine knifflige Angelegenheit in Patchwork-Familien. Wo ist das Kind an welchem Weihnachtstag? Kann die Patchwork-Mutter mit zum Abschlussfest in der Schule oder toleriert das die leibliche Mutter der Kinder nicht? Sollten die Bonus-Großeltern allen Enkeln ungefähr gleichviel zum Geburtstag schenken, dem eigenen aber auch den hinzugewonnen? Unser Patchwork-Puzzel – und auch das aller anderen zusammengewürfelten Familien – besteht ja aus deutlich mehr Teilen, als man im ersten Moment denkt. Verwandte, ehemalige Nachbarn, die Ex-ParterInnen… Alle haben Erwartungen, ihre eigenen (manchmal sehr schwierigen) Geschichten und Gepflogenheiten. Das macht die Sache nicht einfacher, sondern führt zu Abstimmungsbedarf, den sich klassische Familien im Traum nicht ausdenken können.

 

Plumpes Beispiel: Man darf gespannt sein, was passiert, wenn mein Bonussohn mal heiratet und die Sitzordnung am Familientisch geklärt werden muss. Das ist noch weit hin... und doch gibt es solche Situationen schon. Denn zu einem Schulfest werden häufig nur die leiblichen Eltern eingeladen...

Ich finde, das ist eine ganz klassische Situation, die das Dilemma aller Patchworkfamilienmitglieder gut zusammenfasst: Es gibt immer wieder Momente, in denen man irgendwem auf den Schlips treten muss. Auch wenn man alle gern hat, es gibt ständig Entscheidungssituationen, in denen man den Mut aufbringen muss, Prioritäten zu setzen. Wohlwissend, jemanden zu verletzen. Daran führt einfach kein Weg vorbei.

 

 

Patchworkfamilie: Eine komplette Katastrophe?

 

Wenn Ihr es bis hierhin geschafft habt und selbst keine Patchworkfamilie habt, dann möchtet Ihr jetzt vermutlich auch keine mehr haben. Denn ja, das alles klingt alles andere als einladend und gemütlich. Aber was soll ich sagen: Das Leben geht seine eigenen Wege und wer unvoreingenommen offen für die Liebe ist, der landet eben dort, wo er sie findet. Und schwuppdiwupp, zieht man plötzlich in einen völlig anderen Kulturkreis, führt eine Fernbeziehung, muss sich vor seinen Eltern als homosexuell outen oder lebt eben mit Kindern unter einem Dach, die nicht die eigenen sind. Und dann?

 

Ja dann ist das schlicht und ergreifend so und man tut gut daran, geduldig zu sein und sich immer wieder mit seinem Partner/ seiner Partnerin über Sorgen und Wünsche auszutauschen. Gemeinsam einen Weg zu finden und nicht immer darüber nachzudenken, was alles besser sein könnte. Aber eben auch nicht so zu tun, als sei alles so easypeasy wie in klassischen Partnerschaften, für die es seit Jahrzehnten Vorbilder und gelernte Rituale gibt.

 

Es gibt viele Familien, jede ist anders. Und es gibt viele Patchworkfamilien, von denen ebenfalls jede anders ist. Es gibt Stiefvaterfamilien, Stiefmutterfamilien, Familien mit gemeinsamen Kindern und Stiefkindern, solche, in denen die Kinder dauerhaft leben und solche, bei denen die Kinder nur zeitweise zu Besuch sind. 74 verschiedene Zusammensetzungsmöglichkeiten unterscheiden Familienforscher – meine Geschichte ist daher nur eine unter vielen und erhebt keinen Anspruch, repräsentativ zu sein. Daher fasse ich zum Abschluss auch nur sehr allgemein ein paar Empfehlungen zusammen, die dem ein oder anderen von Euch noch Denkanstösse geben können

 

  • Sucht Euch eine Verbündete: Wie oben beschrieben war und ist es für mich eine große Hilfe, mich mit Katarina über Patchwork-Situationen und Gefühle, die daraus entstehen, austauschen zu können. Schaut doch einfach mal, ob ihr analog oder auch digital Verbündete findet.
  • Nehmt professionelle Hilfe in Anspruch: Es gibt wiederkehrende Schwierigkeiten in Eurer Patchwork-Familie? Gönnt Euch einen Expertenblick von draußen. Nach ein, zwei Sitzungen habt Ihr die Dynamik, die dahintersteckt, vermutlich schon verstanden und könnt besser an Lösungen arbeiten. Lohnt sich.
  • Nehmt Eure Bedürfnisse ernst: Was für Mütter in klassischen Familienmodellen gilt, gilt in Patchwork-Situationen meiner Ansicht nach sogar noch mehr – sorgt dafür, dass Eure Bedürfnisse nicht auf der Strecke bleiben. Das erfordert manchmal den Mut, die Bedürfnisse der anderen zu übergehen, aber ihr könnt es nicht allen recht machen.
  • Seid offen für kreative Lösungen: Ob Raumverteilung, Urlaubsplanung oder Frühstücksrituale – in einer Patchwork-Familie gelingt häufig nicht, was man aus der eigenen Herkunftsfamilie gewohnt ist. Haltet daher nicht auf Biegen und Brechen an Gewohntem fest. Manchmal gibt es dann eben keinen gemeinsamen Jahresurlaub, sondern ihr als Mutter verreist mit einer Freundin, während der Mann mit seinen Kindern woanders urlaubt. Oder Weihnachten wird gemeinsam erst am 27. 12. gefeiert, weil es die Rahmenbedingungen nicht anders zulassen. Wenn Ihr immerzu an tradierten Vorstellungen festhaltet, werdet Ihr regelmäßig gefrustet sein.
  • Zwingt euch nicht zu Gefühlen, die ihr nicht habt: Ihr müsst die Kinder, die vergleichweise überraschend in Euer Leben getreten sind, nicht lieb haben und ihnen beim Zubett-Gehen fürsorglich die Haare streicheln, wenn Ihr das nicht fühlt. Die natürliche intensive Verbindung, die Eltern zu ihren leiblichen Kindern aufbauen, kann nicht künstlich erzeugt werden.

 

 

„Mütter aus Deutschland“: Das ist meine Ergänzung

 

So. Fertig. Weil ich irgendwann fertig werden muss. Nicht, weil ich das Gefühl habe, tatsächlich alles geschrieben zu haben, was eigentlich geschrieben werden müsste. Einiges bleibt auch deshalb ungeschrieben, weil es zu persönlich ist. Aber ich wollte schon lange einmal etwas zu meinem Patchwork-Alltag veröffentlichen, weil ich selbst in den vergangenen zehn Jahren kaum etwas dazu gefunden habe, worin ich mich wiederfand und was mir das Gefühl gegeben hat, mit meinen Gefühlen nicht allein zu sein.

 

Den finalen Anstoß, es wirklich zu tun, hat mir das neu erschienen Buch „Mütter aus Deutschland“ gegeben, das ich Euch von Herzen empfehlen möchte (unbeauftragte Werbung!). Tanya Neufeldt porträtiert darin ganz unterschiedliche Mütter mit ganz unterschiedlichen Familiengeschichten und zeigt dadurch, wie einzigartig Familienleben und wie unsinnig Vergleiche unter Müttern sind. Die Geschichten darin sind wunderbar respektvoll und zugleich eindringlich erzählt, ich habe sie auf einer Zugfahrt alle verschlungen. Doch eine Mutter fehlte mir in dem Buch – die Patchworkmutter.

 

Und deshalb entstand dieser Text.

 

Der hoffentlich der ein oder anderen Patchworkmutter von Euch gut tut.

Die vorgeburtliche Zeit und die Kraft des Ursprungs

Posted on May 20, 2021 at 8:35 AM Comments comments (801)

Im Rahmen meiner 3 Jähringen Ausbildung „Systemische Familienaufstellungen“ (mit 65 Unterrichtstagen) beleuchteten wir in ganzen Unterrichtsblöcken das Thema „Pränatale Aufstellungen“/ Zeit vor der Zeugung, die Zeugung an sich, die Empfängnis, die pränatale und perinatale Zeit und die ersten Lebensmonate.

 

In meiner langjährigen Erfahrung mit Aufstellungsarbeit ist mir die Bedeutung der pränatalen Zeit für das spätere Leben mehr und mehr bewusst geworden.

 

Von der Zeugung an bekommen wir unseren Platz im Familiensystem. Wir stehen dadurch in einer schicksalhaften Verbindung mit unserer Familie und unseren Ahnen.

 

Die Inkarnationsabsicht, die Ausrichtung der Zeugung und die vorgeburtliche Zeit, das Leben, Gefühle und Ereignisse und die Verbindung der Eltern miteinander übertragen sich auf das kleine Wesen. Aus der schamanischen Sicht auf die Seele sind die Potentiale des Kindes betroffen. Sie beinhalten das Urvertrauen in das Leben selbst, in das Lebensrecht, in das Gefühl, einen Platz im Leben zu haben

 

Bei einer „Pränatalen Aufstellung“ und der Arbeit mit der eigenen Zeugung steht im Zentrum der Aufmerksamkeit, mit welcher Grundeinstellung man ins Dasein gekommen ist. Sie bestimmt in Teilen heute noch jede Handhabung von Situationen, die eine ähnliche Qualität von Hingabe und sich Fallenlassen und Vertrauen benötigen, wie das Eintauchen ins menschliche Sein. Ein Berufs- oder Wohnungswechsel, Hauskauf, Verbindlichkeit in der Partnerschaft wie Heirat o.ä. kann Ängste auslösen, die denen bei der Zeugung entsprechen, sowie Trotz oder Verweigerung. Da wo die Entscheidung zum Leben bewusst in ein klares Ja gewandelt und integriert wird, gelingt es im Alltag, Herausforderungen zu meistern. Eine Hilfe auf dem Weg zum Ja ist das Erkennen der eigenen Lebensaufgabe „Inkarnationsabsicht“. Sie zeigt, was unsere Seele an Qualitäten und Fähigkeiten entfalten möchte. Viele Menschen sind am Beginn ihres Lebens im Mutterleib nicht alleine, sondern in Gesellschaft noch eines oder mehrerer Geschwister. So manche Abhängigkeit nimmt hier ihren Anfang, im Sinne von: "Ich gehe nur, wenn du mitgehst." Und so ist das „Ja zum Leben“ an Vieles oder an Jemanden gebunden.

 

Durch das Auflösen dieser Abhängigkeiten entsteht Freiheit in Beziehung. Die Beziehung mit dem verlorenen Zwilling prägt spätere Liebesbeziehungen und die Auflösung dieses Traumas beendet viel Drama.

Die Geburt ist die zweite Schwelle in diesem Leben und spiegelt die Erfahrungen und Grundeinstellungen der Zeugung wieder und bekräftigt noch einmal das "Ja", bzw. "Nein" oder "Ja, aber" zum Dasein. Wo Hingabe und Loslassen gefragt sind, erleben wir Zeitdruck, Trotz, Versagen oder Todesangst. Die Haltung mit der wir die Geburt erleben oder erleiden, findet sich selbstverständlich im Alltag wieder: überall da, wo es eng wird.

 

Das Feld in einer Aufstellung ermöglicht das Wiedererleben der unterdrückten Gefühle und das Zurückgewinnen der eigenen Kraft.

 

Mithilfe einer Aufstellung lässt sich neues Vertrauen, Zutrauen zum Leben finden, welches durch vorgeburtliche Ereignisse verloren gegangen sind und man kann wieder in einen neuen guten Kontakt zu sich selbst kommen. Dies bedeutet einen Zugewinn an innerer Freiheit, Lebenskraft und Authentizität, an Kommunikations– und Beziehungsfähigkeit, vergleichbar einer zweiten Geburt.

Übrigens: Die Reinkarnationtherapie (Rückführungen) befasst sich mit der Aufarbeitung von Traumen aus Kindheit, Geburt, Schwangerschaft, Zeugung und vor allem aus früheren Leben. Beide Konzepte sind wunderbar miteinander kombinierbar, d.h. in Reinkarnationssitzungen helfen oftmals lösende Sätze der Aufstellungsarbeit und so manches Mal blockiert ein vergangenes Leben die Lösungen im jetzigen Leben.

 

Wenn Du bereit bist für eine eigene Aufstellung, freue ich mich über Deine Nachricht oder Dein Kommen bei einer Familienaufstellung in der Natur. 

 

“Elternschaft beginnt vor der Zeugung“…….

Heute habe ich einen sehr berührenden Post bei cacaoloves.me gelesen.

 

Kakao begleitet in vielen Kulturen die verschiedenen Lebensübergänge und wichtige Ereignisse. Wie du mit Hilfe von Kakao und Ritualen bereits einer ungeborenen Seele beim Übergang auf diese Welt behilflich sein kannst, darüber hat die die werdenden Mama Alicia in einem Gastbeitrag geschrieben. Gerne möchte ich ein paar Zeilen hier in meinem eigenen Post wiederholen. Ich denke die Zeugung eines Kindes, diesen schöpferischen Prozess, zu ehren und zu genießen, ist etwas sehr Wichtiges und Bedeutsames! Genauso wie währenddessen ganz bewusst in tiefer Liebe miteinander verbunden zu sein und sich dadurch zu öffnen für eine höhere Macht und eine schöne Seele, die so leichter zu Euch finden kann. Das ist nicht nur magisch, sondern Einzigartig und ich wünsche das jedem, der beschließt ein Kind in diese Welt zu bringen. Und jedem Kind, das zu seinen Eltern gerufen wird.

Ritual Cacao kann dabei sehr gut als Unterstützung dienen, denn gerade bei so einer großen, lebensverändernden Entscheidung ist man vielleicht doch etwas nervös oder zu sehr im Verstand, dabei wäre es so schön, gerade dann voll und ganz im Herzen zu sein.

 

Im Hinblick auf meine Erfahrungen in der systemischen Aufstellungsarbeit ist dieses „Empfängnisritual“ etwas sehr Bedeutsames und Wundervolles: gemeinsam ganz bewusst eine Seel zu rufen, die kommen möchte.

Eine bewusste Empfängnis bedeutet, dass Frau und Mann in der Zeit vor der Empfängnis und während der sexuellen Vereinigung, sich bewusst und in Liebe öffnen, um ein Baby bzw. eine Seele einzuladen.

Dazu könnte eine Vorbereitungszeit gehören, in der beide Eltern die Hintergründe des Kinderwunsches erforschen, und/oder ihre Vorstellungen vom Vater- und Mutter-Sein austauschen. Ferner wurden in vielen Kulturen Reinigungszeremonien vollzogen, in denen der Körper entschlackt und entgiftet wurde, z.B. durch spezielle Ernährung oder Diäten und Massagen. Der Geist wurde durch meditative Übungen auf die verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Bruce Lipton (Zellbiologe, USA) fand heraus, dass die fötale Entwicklung des Kindes maßgeblich durch die Einstellungen und Haltungen der künftigen Eltern beeinflusst wird.

Schon vor der Empfängnis werden die elterlichen Gedankenmuster in der unbefruchteten Eizelle und im Sperma gespeichert. Dies bedeutet, dass das Bewußtsein im Wesentlichen bestimmt, welche Anlagen sich im Kind entwickeln werden.

Konsequent zu Ende gedacht, könnte dies heißen, dass Paare sich auf die Elternschaft vorbereiten, so wie es auch eine Vorbereitung auf die Geburt gibt. Diese Vorbereitung würde eine Reflektion von Erziehungsvorstellungen und dem Selbstverständnis der Elternrolle beinhalten. Mann und Frau könnten sich in einem begleitenden Rahmen über die Erwartungen und Vorstellungen an sich und den anderen Elternteil austauschen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen und einen Umgang damit entwickeln.

Die Erwachsenen würden in Ruhe ihre Beziehung und Einstellung zum Kind erforschen.

 

 Wenn ich Dich und Deinen Partner durch ein gemeinsames Onlin-Zoomritual durch eine Cacao Zeremonie bei einem Kinderwunsch unterstützen und begleiten darf, freue ich mich über eine Nachricht von Dir.

 

 

 

 

 

 

Kontakt ins Jenseits - Meine Arbeit als Medium

Posted on February 9, 2021 at 5:35 AM Comments comments (0)

Anrufung von Verstorbenen

Wir alle kennen Menschen, Angehörige oder Freunde, die bereits verstorben sind.

Hast Du schon mal versucht direkt mit ihnen in Kontakt zu treten? Hast Du versucht, sie bewusst zu rufen?

Vielleicht ist da noch etwas zu sagen, zu klären, zu wissen oder den Frieden zu finden mit dem was im Leben war.
 

Ich bin ein Medium und ich rede mit Verstorbenen, oder sie sprechen durch mich.

Ich stelle mich ihnen und Dir als Brücke für diese Kommunikation zur Verfügung.


Wie ist das Möglich?

Es ist möglich, weil Energie nicht einfach verschwindet, sondern sich umwandelt. Das ist ein physikalisches Gesetz. Wir haben einen physischen Körper, der stirbt. Unsere Seele, unser Bewusstsein, diese Energie ist ewig. Ich bin offen dafür, dass mein Bewusstsein über die physikalischen fünf Sinne hinaus geht. Deshalb kann ich mit Menschen kommunizieren, die physisch nicht mehr hier sind. Sie zeigen mir Bilder, ich höre was sie sagen wollen, fühle ihre Gefühle und weiß einfach, was sie mir und somit Dir übermitteln wollen.

Ich bin aber keinesfalls in Trance, wenn ich als Medium arbeite. Ich bin voll da und meiner Umgebung bewusst, konzentriert und wachsam. Dazu benutze ich alle meine Hellsinne wie Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen und Hellwissen. Ich empfange, interpretiere und rede, alles gleichzeitig.

All das ist gleichzeitig möglich, weil ich das intensiv trainiert habe und ein gewisses „Talent“ dafür mitbringe. Medialität & Wahrnehmung ist bis zu einem gewissen Grad für alle lernbar. Es braucht Zeit, Interesse, professionelle Ausbildung, Arbeit an sich selbst und die AufGABE.

 

In einer medialen Sitzung nehmen Daniel (Kommunikation) und ich (Medium) für Dich direkten Kontakt auf mit Deinem verstorbenen Angehörigen. Für diese Arbeit brauchst Du nicht anwesend zu sein, kannst es aber, wenn Du das möchtest.

 Ist die verstorbene Person bereits im Licht, können Deine Fragen gestellt werden, die Du hast. 

 

Trost für die Hinterbliebenen

Die Kontaktaufnahme kann sehr tröstlich sein für die Hinterbliebenen. Fragen können gestellt werden und das was Dir noch am Herzen liegt, kann gesagt werden. Den meisten Menschen verhilft die Kontaktaufnahme zu einem tieferen Frieden, zu einem leichteren Loslassen.

Zu hören und auch zu fühlen, dass der Verstorbene in seiner Energie noch präsent ist mit seiner ganzen Persönlichkeit, seinen Wesenszügen und Gefühlen, ist eine beeindruckende Erfahrung, die auch für die Zukunft Ängste im Bezug zum Tod auflösen helfen kann.

Der Körper ist nicht mehr am Leben, gleichwohl der Astralkörper, das Feinstoffliche. Das Wesen ist nicht tot, es ist nur an einem anderen Ort und kann immer wieder medial aufgesucht werden, die Verbindung bleibt bestehen.

Im Sinne von Frieden und mit der Zeit nehmen die Verbindungsimpulse ab, das Leben für uns hier auf der Erde ist nach vorne gerichtet und will gelebt werden, am besten in Freiheit und Eigenverantwortung. Die guten Gedanken hin zum Verstorbenen bleiben, im Frieden und in der Liebe, wohlwissend, dass alles seine Ordnung hat und das Wesen ebenfalls seinen neuen Weg geht, auf eine andere Art.

MEIN WEG ZUM MEDIUM

Medium zu sein ist Teil meiner Berufung. Seit Kindheit hatte ich diese Fähigkeiten. Trotzdem habe ich mich intensiv über Jahre zum Medium ausgebildet. 120 Kurstage über fünf intensive Jahre. Dabei wurden alle Aspekte der mentalen Medialität trainiert, inklusive Theorie, schriftliche und mündliche Prüfungen und öffentliche Sittings mit Jenseitskontakten und öffentlichen Ansprachen.


Verschiedene Möglichkeiten, wo sich der Verstorbene jetzt aufhält:

Es gibt für den Menschen nach seinem Tod verschiedene Versionen „der großen Freiheit“, die dabei für das Wesen entsteht:

Möglichkeit 1:

Es (das Wesen) kann nach dem physischen Tod unmittelbar ins Licht gehen. Dieses Licht wird bereits von jedem Sterbenden gut wahrgenommen.

Möglichkeit 2:

Das Wesen kann sich noch für Zeiten zwischen „Himmel“ und Erde bewegen, der Übergang nach dem Tod ganz ins Licht ist noch nicht eindeutig. Das Wesen ist noch mit dem Irdischen in Verbindung, pendelt zwischen den Welten. Dabei spielt es eine Rolle, wie der Mensch zu Tode gekommen ist.

Möglichkeit 3:

Das Wesen ist nicht ins Licht gegangen und ist somit irgendwo, z.B. am Ort, wo es gestorben ist (Unfallort, letzter Wohnort…;). Das Wesen kann aufgerufen und von uns unterstützt werden, so dass es ins Licht finden kann. Fragen an das Wesen sind schwierig zu stellen und können in dem „Zustand“ meist nicht klar beantwortet werden. Aus unserer Erfahrung sucht ein Wesen, das nicht im Licht ist, oft nach Orientierung und möchte wissen, was mit ihm passiert ist. Es geht darum, das Wesen auf das Licht aufmerksam zu machen, so dass es dorthin finden kann.

Möglichkeit 4:

Der (die) Verstorbene macht eine sogenannte „Ortsanwesenheit“. Das Wesen befindet sich feinstofflich noch am alten Platz oder Haus. Meist zieht es Energie von den dort lebenden Menschen (oder anderen Energiequellen) ab. Eine Ortsanwesenheit kann nur direkt an diesem Ort aufgerufen und ins Licht geführt werden. Aus unterschiedlichen Gründen halten sie am Irdischen noch fest und haben darüber die Orientierung und Bewegung hin zum Licht verloren.

Freier Wille
Auch die Verstorbene haben ihren freien Willen. Wenn sie reden wollen, dann reden sie. Wenn nicht, dürfen wir das akzeptieren. 


Wie gebe ich den Auftrag zu einer Anrufung von Verstorbenen?

Wenn ein Angehöriger gestorben ist, sollte mindestens ein Monat vergangen sein, bevor Du ihn /sie aufrufen um sich danach zu erkundigen, wie es ihm/ihr geht.

Für die Anrufung brauchen wir:

• Den Namen und die ehemalige Adresse von dem verstorbenen Angehörigen

Geburts- und Sterbedatum.

• Schreibe uns Dein Anliegen, Deine Frage an den Verstorbenen oder Deine Mitteilung.


Ablauf:

Du selbst brauchst nicht anwesend zu sein. Wir, Daniel ( Kontaktaufnahme) und ich Tina ( Medium) rufen die Verstorbenen mit Hilfe unserer Helferwesen, die uns für diese Art der medialen Arbeit zur Verfügung stehen.

Durch die Anrufung finden wir heraus, wo sich der/die Verstorbene jetzt befindet:

• Wenn das Wesen bereits im Licht ist, kann das, was Dir noch wichtig ist, gefragt, mitgeteilt, geklärt werden.

• Wenn Dein verstorbener Verwandte/r/Freund/in/ Partner/in noch Deine Unterstützung braucht, um ins Licht zu gelangen, können wir demjenigen Hilfe zur Orientierung geben und den Weg ins Licht aufzeigen.

Es setzt daraufhin für alle Beteiligten ein Loslösungs- und Verarbeitungsprozess ein, was dem verstorbenen Wesen in seiner Weiterentwicklung sehr helfen kann, ebenso den Hinterbliebenen, im Leben weiter nach vorwärts gehen zu können und zum Frieden zu finden.

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 Die Sitzung nehmen wir auf einen Datenträger auf und stellen Dir die Sprachdatei per WeTransfer zu.

Du erhälst eine Rechnung, zu bezahlen per Überweisung.

Selbstverständlich stehen wir für eine anschließende Besprechung für Dich zur Verfügung, falls es noch Fragen gibt.

Investition: 70 €


Auch wenn Du nicht in meiner Nähe wohnst, kann ich für Dich mit Deinen verstorbenen Angehörigen in Kontakt treten.
Die Sitzung wird aufgenommen und Dir zugesendet.

Zudem möchte ich sagen, ich bin auch nicht ständig von Toten umgeben.
 Wenn ich arbeite, öffne ich mich als Medium für die geistige Welt. Sonst bin ich einfach nur Tina.

Ich freue mich darauf, für Dich einen Jenseitskontakt herzustellen und als Brücke zu dienen.
Wenn Du Fragen hast bin ich gerne für Dich da.

 

Ein Film zum Thema:

Wenn es Dir schwerfällt Dir vorzustellen, wie das Leben im Licht und in der Zwischenebene aussehen soll, dann habe ich Dir eine ganz berührende Film-Empfehlung: „Astral City“

Ich habe den Film erst im letzten Jahr, 2020 gesehen,mehr als zehn Jahre nachdem ich meine Ausbildung zum Medium begonnen habe und er hat mich nur bestätigt in all dem was ich bei meinen vielen medialen Arbeiten bereits gesehen habe und erleben durfte.

                        Astral City, unser Heim - Reise in eine andere Dimension

Die tiefgründige Jenseits-Geschichte „Astral City, unser Heim“ von Regisseur Wagner de Assis entführt die Zuschauer in eine Welt neuer Dimensionen und Abenteuer und regt zum Nachdenken an. Auf seiner spirituellen Reise nach Astral City, einer Stadt im „Licht“, erhält der Protagonist Dr. André Luiz Einblicke, wie ein Leben nach dem Tod aussehen könnte. Weder der Himmel noch das Paradies warten auf ihn, sondern eine neue spirituelle Dimension – dies ist erst der spannende Anfang seiner aufregenden Reise.

Basierend auf dem Bestseller „Unser Heim“, im Originaltitel „Nosso Lar“, von Chico Xavier, schafft das Drama mit faszinierenden und zugleich fesselnden Bildern außergewöhnliche Begegnungen. Chico Xavier war ein brasilianisches Medium. (1910-2002)

Das Werk „Unser Heim“ und alle darauffolgenden 15 Bücher hat er mittels Psychografie (mediales Schreiben) von seinem Helferwesen durchgegeben bekommen und niedergeschrieben.

Mediales Schreiben ist eine eindrückliche Möglichkeit, um aktiv mit sich und seinen seelisch-geistigen Anteilen oder anderen Wesen in Kontakt zu treten. Das Original «Nosso Lar» Unser Heim, in portugiesischer Sprache hat bereits seine 56. Auflage erreicht und ist weiterhin ein Bestseller in seiner Kategorie.


Hier findest Du einen Trailer zum Film "Astral City"

 


Alles hat seine Zeit

Posted on February 1, 2021 at 10:55 AM Comments comments (1596)

Man sagt, alles hat seine Zeit.

 

Im letzten Jahr habe ich die schamanischen Arbeit für eine persönliche AusZeit einige Monate niedergelegt. Es gab keine Seminare, keine Sessions als Medium, keine Lichtkreise, keine Räucherungen, keine Beratung per Telefon oder WhatsApp Chat, es gab keine Aufstellungssonntag, die wir angeboten haben. Auch auf vielen anderen Kanälen habe ich mich zurückgezogen und war wenig präsent auf Facebook, Instagram oder per Newsletter.

Das hatte verschiedene Gründe und keiner davon hatte mit Covid19 zu tun.

Oder vielleicht doch…

 

Wir leben in einer lauten und schnellen Zeit, trotzdem hat das Coronavirus das öffentliche und gesellschaftliche Leben lahmgelegt. Meine Wahrnehmung ist, dass derzeit viele Menschen im Bann von diesem Virus sind und es entsteht so etwas, wie eine kollektive Lähmung. Da taucht die Frage auf: Was hat das alles zu bedeuten, was ist der Sinn, wo sind die Ursachen und was haben wir damit zu tun?

 

In dieser Krise liegt die unschätzbare Chance auf eine wirkliche Transformation unserer Lebenseinstellungen. Seit Jahren kämpfen wir um einen anderen Umgang mit unserer Natur, unseren Mitmenschen, gegen Kontrolle, unendliche Datensammlungen, Sinnverlust uvm. Menschen werden wach! Es ist DIE Chance für einen Neuanfang! Das ist unter dieser Zeitqualität möglich. Wir sind alle in Vereinzelung gezwungen und spüren unser Bedürfnis nach Veränderung, nach menschlichen Beziehungen, schätzen zwar Social Media in dieser Zeit, erkennen aber – das ist es nicht!

Wir erleben plötzlich wieder einen schönen ruhigen blauen Himmel – frei von Abgasen, die Luft ist für alle spürbar besser, das Wasser klarer, wir entschleunigen, sind mit uns selbst, unseren Ängsten und Sorgen, aber auch mit dem, was uns Wesentlich ist und macht, konfrontiert.

 

In meinem Hauptberuf war ich im letzten Jahr mehr gefordert, als in allen Jahren zuvor. Systemrelevant ist die aktuelle Bezeichnung für meine Arbeit. Das zu spüren und zu erfahren, macht mich ebenso stark wie stolz.

 

Egal ob Ihr die letzten Monate ohne Arbeit gewesen seid, im Homeoffice oder wie ich jeden Tag in der Arbeit; Wenn wir am Morgen erwachen, nimmt sich vermutlich kaum einer die Zeit, um darüber nachzusinnen, wie wir uns fühlen, was es jetzt braucht, um in seiner Mitte zu sein und sich und sein authentisches Selbst zum Ausdruck zu bringen.

 

Man duscht, kleidest sich an, nimmt eine Tasse Kaffee zu sich und stürzt sich hinein in den übervollen Alltag. Der Tag gestaltet sich durch äußere Anforderungen, um ein gesellschaftliches Leben aufrechtzuerhalten. Man bewältigt seinen Beruf, strukturiert und gestaltest den Tag für sein/e Kind/er und oder die Familie und reagiert auf Impulse von außen.

 

Doch was sind die inneren Impulse? Was treibt Dich von innen heraus an?

 

Ich habe das Gefühl, gerade in Zeiten wie diesen gibt es einen immer breiteren Pool an jungen wie älteren, gebildeten und kreativen, dynamischen und aktiven Menschen, die einen anderen Lebensweg gehen wollen als den „normalen“ (Schule, Ausbildung, Beruf/Karriere, Familie, Haus, Altersheim, Tod.).

Gesellschaftlich wird ihnen gern das Etikett „Aussteiger“ aufgedrückt, viele befinden sich einfach auf der Suche nach Alternativen.

Auch die Alternativen um mit dem Corona Virus umzugehen (… gesellschaftlich, medizinisch, Bildungswege, usw. )

Die meisten verbindet der Wunsch (die Sehnsucht?), etwas „anders“ zu machen, bzw. zu verändern und selbstwirksamer als bisher zu sein. Ökologisch, Nachhaltig, Gesund, Lebendig und vor allen Dingen selbstbestimmt.

 

Die Vorstellung davon, wie ein Individuum sein Leben gestalten möchte, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Und damit meine ich nicht die Ansicht, das Leben könnte zu eintönig oder einengend sein oder der vermeintliche Glaube, woanders sei es besser.


 

 

Wir, Daniel und ich haben uns darüber viele Gedanken gemacht.
… und der VerÄnderung Raum gegeben.


 

Es war eine Wendezeit für uns - Rückzug und Neubeginn - Übergang in eine neue Zeit, so wie für so viele von Euch. Das, was im Inneren schon lange da war, arbeitete sich langsam nach Außen und wurde Wirklichkeit. Dafür haben wir all unsere Energie, Zeit und unsere volle Aufmerksamkeit investiert. 


Wir haben das Drachenhaus in Ohmden Ende des Sommers 2020 hinter uns gelassen und haben uns auf die gemeinsame Suche gemacht wo und vor allem WIE wir leben wollen – und: unsere Heimat in der Natur gefunden.

Einen langen, sehr starken Wunsch von uns Beiden haben wir gemeinsam ins Leben gebracht.

 

Es gibt keinen effektiveren Weg zurück zur Natur in Dir, als in die Natur zu gehen – dorthin, wo Du herkommst.

 

 

Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Kraftplatz im Wald, unser Haus in der Natur gefunden haben, auch in Hinblick auf unser wildnispädagogisches Arbeiten, Natur-Mentoring, schamanische Heilarbeit, Rituale und Naturerlebnisse.

 

Unser WohnOrt bleibt verborgen, aus Rücksicht auf die Natur, Tiere, Wesen und Energien. Für alle, die uns in der Zukunft besuchen werden, erfolgt eine geführte kleine Wanderung zu unserem Kraftplatz-Zuhause.

 

Es bleibt spannend. Unsere Ideen wachsen und nehmen Gestalt an. Es freut mich sehr, Euch mitteilen zu können, dass ich wieder da bin.

Ich freue mich auf Eure Nachrichten, auf Mediale Arbeiten und Abfragen, auf Fern-Sessions. Wie ich Dich und Euch aus der Ferne unterstützen kann, wird sich zeigen. Es gibt immer einen Weg.

 

Herzliche Grüße, Tina

 

 … wenn Du in Bildern verfolgen willst, was ich erlebe, findest Du mich auf Instagram unter wild.wood.nordhaus




 

Das Geschenk des roten Fadens

Posted on December 12, 2019 at 8:50 AM Comments comments (1222)

...und welche Rolle er im Leben spielt.

Wenn meine Zwillings-Patenkinder mich in meinem Büro besuchen, drucken wir uns am PC manchmal Labyrinth- Rätsel aus und versuchen gemeinsam mit einem roten Stift den Weg hindurch zu finden.

Ich beobachte und sehe, dass es manchmal ganz leicht geht, es den Kids total viel Freude macht, diesen roten Faden zu ziehen und ein anderes Mal laufen sogar die Tränen, weil man „falsch abgebogen ist“, die vielen Möglichkeiten überfordern oder „jetzt alles nicht mehr schön aussieht“ weil man sooft korrigieren musste.

Ich betrachte das dann und spüre für mich: Das kenne ich! Mein Leben kann wie ein Labyrinth sein! Manchmal voller Freude daran,... manchmal total Verworren, undurchschaubar, anstrengend, kein "Ende des Tunnels" in Sicht, oder nur das „Ziel vor Augen“ ohne den Weg zu (er-)kennen… - wenn wir keine Führung haben bzw. uns keiner Führung bewusst sind.

Auf diese Erde und in unsere Erdenleben treten wir mit einer bunten Mischung aus unterschiedlichen Anlagen, Charakterzügen, Potenzialen und einem oder unserem speziellen Seelenauftrag.

Wenn wir auf unserer Lebensreise "vom Weg abkommen", mahnt uns vielleicht eine leise innere Stimme zur Rückkehr auf unseren "Bestimmungs-Pfad". Uns überkommt dann womöglich ein mulmiges Gefühl, wenn wir uns für eine Richtung entscheiden, die uns so ganz und gar nicht entspricht. Eine Richtung, die womöglich nur eingeschlagen wird, weil es von uns erwartet wird und wir uns in irgendeiner Weise dazu genötigt sehen.

Diese Umwege treten umso häufiger auf, je unsicherer wir uns hinsichtlich unseres Lebenswegs, unserer Bestimmung in diesem Leben fühlen.

Je klarer wir unsere Lebensaufgabe und unser Lebensziel, unsere Vision vor Augen haben, desto leichter fallen uns Entscheidungen auch unter schwierigen Bedingungen, die wir an Wegkreuzungen in unserem Leben zu treffen haben.

Dieses Jahr zu meinem Geburtstag habe ich von meiner Lehrerin, Mentorin und Sternenmama Susanne einen „roten Faden“ geschenkt bekommen!

Eine Filz-Schnur aus roter Naturwolle, mit wunderschönen goldenen Seidenfäden und kleinen Perlen, die man darin verschieben kann, wie Ereignispunkte auf einer Lebenslinie. Liebevoll von Hand gefilzt, gerollt, erschaffen. Ein ganz besonderes, berührendes Geschenk.

Susanne begleitet mich jetzt schon seit über 20 Jahren. Meine Reise als Heilerin, Seherin, Medium und Lichtarbeiterin hat durch diese Begegnung ihren Anfang genommen in diesem Leben.

Zwischendurch haben wir uns viele Jahre nicht gesehen, … weil ich auf dem Weg durch mein Labyrinth nicht bei Ihr vorbeigekommen bin.

Vor 3 Jahren sind wir uns wieder begegnet und ich habe durch Sie die wundervolle Arbeit des Tsujo- Mentorings© und des Shiatsus in einer Ausbildung erleben und erlernen dürfen.

Gestern Abend hatte ich eine eigene Veranstaltung und habe einen Vortrag halten dürfen über das Ritual des Räucherns und die Magie der Rauhnächte.

Bei den Vorbereitungen zu diesem Event habe ich mich an einem Abend selbst sehr unter Druck gesetzt – wie manchmal eines meiner Patenkinder beim Labyrinth-Rätsel es tut.

„Wo geht’s da durch?“ „Wie mache ich das?“ „Wie kann ich das verständlich machen?“ „Was von meinem Wissen, möchte ich weitergeben?“ „Was, passiert, wenn ich vor Aufregung zu schnell bin, zu viel erzähle, zu wenig Fragen Raum haben?“

Etwas, das mir total viel Freude bereitet, etwas, das mein innerstes Wesen zum Leuchten bringt, mich lebendig fühlen lässt, woran ich aus tiefstem Herzen glaube - nämlich meine Arbeit als Schamanin - macht mir plötzlich Angst, weil ich mich fürchte, vielleicht darin versagen zu können.

… und dann kam ein Punkt an dem ich laut zu meinem Partner Daniel sagte

„oh wei- ich glaube, jetzt habe ich meinen roten Faden in meinem Seminarablauf verloren“

Daniel hatte eine gute Idee und sagte

„Dann nimm doch den roten Faden, den Dir Susanne geschenkt hat!“


Da musste ich lachen und allein das hat die Energie verändert und im nächsten Moment waren alle meine Ängste und Erwartungen weg und ich wieder ganz bei mir und im Vertrauen.

Denn ich glaube zu wissen, warum mir Susanne dieses Geschenk gemacht hat. Weil Sie an mich und meine Arbeit glaubt. Weil Sie im Vertrauen ist, dass ich meinem roten Faden im Leben folge, ohne zu zögern! Auch, wenn manchmal Ängste aufsteigen oder etwas blockiert darin, den roten Faden zu erkennen.


Wie finden wir den "roten Faden" in unserem Leben?

Es gibt verschiedene Fragestellungen, wie wir unserem eigenen "roten Faden" näher auf die Spur kommen können:

  • welche Herzenswünsche bleiben im Verlauf meines Lebens gleich? Bei konkreten Wünschen: Welches Gefühl steckt dahinter? Was möchte ich erleben?
  • Wo fühle ich mich zuhause?
  • Woraus beziehe ich meine Motivation?
  • Was ist mein Lebensziel? Was meine Lebensaufgabe?
  • Was macht mich aus? Welche Eigenschaften sind typisch für mich? Wo liegen meine Stärken, Potenziale? Wo kann ich (noch) besser werden?
  • Wofür brenne ich? In welchen Situationen habe ich das Gefühl, mit meiner Seele in Einklang zu sein? Wann verspüre ich dieses unbestimmte Gefühl des Einsseins, des inneren Friedens, des Nicht-Wollens, der Wunschlosigkeit...?
  • Dient mein innerster Wunsch nur mir selbst, meinem Ego oder stelle ich ihn in den Dienst der Allgemeinheit? Es geht nicht um äußerliche Erfolge, sondern um inneres Wachstum, um Erkenntnis, wer ich wirklich bin.
  • Am Ende unseres Lebens stellt sich uns nicht die Frage: Wie erfolgreich war ich, wieviel Besitz habe ich angehäuft, sondern vielmehr: Bin ich das geworden, was meine Bestimmung in diesem Leben war, bin ich zu dem geworden, der ICH wirklich BIN?
  • Während meines Lebens kann ich vom Weg abweichen, Seitenstraßen, Umwege wählen, aber irgendwann komme ich wieder auf die Hauptstraße zurück...Was ist meine Hauptstraße? Was ist charakteristisch für sie?
  • In welcher Lebensphase befinde ich mich gerade? Was kann ich in dieser Zeit leisten, wie verhalte ich mich am besten, wie setze ich meine Energie am sinnvollsten ein?
  • Wie komme ich immer mehr zu mir selbst?
  • Wie komme ich in Kontakt mit meinem Inneren Selbst?

All diesen Fragen möchte ich selbst auf den Grund gehen. Diese Fragen SIND für mich mein roter Faden.


Und gerne begleite ich auch Dich, durch mein Wirken der schamanischen Heilarbeit und des Familienstellens dabei, Antworten für Dich zu finden.

Machen wir uns auf den Weg. Durch das Labyrinth des Lebens.

Deines Lebens.

Mit Hilfe Deines roten Fadens!



DANKE SUSANNE


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